Alarmanlage Test (01/2017)

Die 5 beliebtesten Alarmanlagen im Vergleich

ProduktLupus LUPUSEC XT1
Lupus LUPUSEC XT1
Blaupunkt SA 2700
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Olympia Protect 6061
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Multi Kon Trade M2B
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Gigaset elements
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Preis
EUR 402,20
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EUR 347,00
EUR 499,00
EUR 79,99
EUR 79,99
EUR 209,90
EUR 209,90
EUR 133,95
EUR 149,99
Testergebnis1,3sehr gut1,7gut2,0gut2,0gut2,7befriedigend
Kundenbewertung
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Funk-Reichweite
Innen | Außen
30 m | 100 m30 m | 100 m35 m | 100 m30 m | 100 m50 m | 300 m
Alarm-Lautstärke96 dB96 dB90 dB110 dB100 dB
BenachrichtigungSMS, E-MailSMS, AnrufAnrufSMS, AnrufPush-Benachrichtigung, E-Mail
Notstromversorgung
Sabotageschutz
Zubehör im Lieferumfang1x Keypad
1x Bewegungsmelder
2x Fenster-/Türkontakt
1x Fernbedienung
1x Bewegungsmelder
1x Fenster-/Türkontakt
1x Fernbedienung
1x Bewegungsmelder
4x Fenster-/Türkontakt
1x Sirene
2x Fernbedienung
4x Bewegungsmelder
9x Fenster-/Türkontakt
1x Bewegungsmelder
1x Fenster-/Türkontakt
Vorteile
  • Einfache Bedienung via Smartphone-App
  • Sehr zuverlässig
  • Guter Kundenservice
  • Einfache Bedienung via Smartphone-App
  • Leichte Montage
  • Hohe Zuverlässigkeit
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Einfache Montage
  • Hohe Reichweite
  • Sehr umfangreiches Zubehör
  • Kostenloser Telefonsupport
  • Sehr laut
  • Ansprechendes Design
  • Hohe Reichweite
  • Einfache Bedienung via Smartphone-App
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EUR 402,20
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1,3sehr gut
  • Einfache Bedienung via Smartphone-App
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  • Guter Kundenservice
EUR 347,00
EUR 499,00
1,7gut
  • Einfache Bedienung via Smartphone-App
  • Leichte Montage
  • Hohe Zuverlässigkeit
EUR 79,99
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2,0gut
  • Sehr gutes Preis-/Leistungsverhältnis
  • Einfache Montage
  • Hohe Reichweite
EUR 209,90
EUR 209,90
2,0gut
  • Sehr umfangreiches Zubehör
  • Kostenloser Telefonsupport
  • Sehr laut
EUR 133,95
EUR 149,99
2,7befriedigend
  • Ansprechendes Design
  • Hohe Reichweite
  • Einfache Bedienung via Smartphone-App

Mit Sicherheit Sicherheit? – Alarmanlagen im Test

Laut der Definition der Alarmanlage handelt es sich dabei um ein Gerät zur technischen Sicherung eines Gebäudes. Dies umfasst sowohl die Anlage, die bei Einbrüchen Alarm schlagen soll, als auch die sogenannte Gefahrenmeldeanlage, die vor Schaden warnt, etwa wenn es brennt.

Die Gefahrenmeldeanlage ist das älteste Gerät. Die Gefahrenmeldeanlage wurde Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelt und erstmals 1853 patentiert. In unserem Test haben wir uns allerdings die besten Anlagen zur Einbruchssicherung angesehen, da diese Anlagen derzeit sehr gefragt sind.

Die Zahl der Einbrüche in Wohnungen und Gewerberäume ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen, das Sicherheitsbedürfnis der Bürger steigt. Die Sicherheitsbranche verzeichnet Rekordumsätze. Alarmanlagen sollen das Hab und Gut der Bürger schützen und auch die Sicherheit der Bewohner garantieren.

Die Menschen kaufen derzeit Alarmanlagen, ganz gleich, was sie kosten. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten bei Billiganbietern. Daher stellt sich die Frage, was die derzeit auf dem Markt angebotenen Alarmanlagen taugen und ob sie auch halten, was die Anbieter so vollmundig versprechen.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Alarmanlagen vermitteln ein Gefühl der Sicherheit
  • Alarmanlagen helfen, Einbrecher abzuschrecken oder Einbrüche aufzuklären
  • Alarmanlagen verhindern keine Einbrüche auf direkte Weise

Was sind Alarmanlagen

Alarmanlagen kennt wohl jeder Mensch. Dies sind Geräte, die aus mehreren Komponenten bestehen und die etwa in Gebäuden, in Gärten oder in Automobilen installiert wurden. Die Anlagen überwachen die Gebäude oder Automobile und warnen, wenn Dritte sich unbefugt Zutritt zu den Räumlichkeiten verschaffen wollen. Sie werden in verschiedenen Bauformen angeboten, die für unterschiedliche Einsatzbereiche geeignet sind. Zudem sind die Alarmformen verschieden. Vor dem Kauf einer Alarmanlage sollte daher genau überlegt werden, welchen speziellen Zwecken die Alarmanlage dienen soll.

Vorteile von Alarmanlagen Nachteile von Alarmanlagen
  • Alarmanlagen haben eine abschreckende Wirkung
  • Minimierung der Aktionszeit der Einbrecher
  • Nachbarn werden aufgeschreckt
  • Leichte Installation kabelloser Alarmanlagen
  • Alarmanlagen rufen im Notfall selbstständig die Polizei
  • Von der Alarmanlage gesammelte Daten helfen, die Tat zu rekonstruieren und aufzuklären
  • Alarmanlagen steigern das allgemeine Sicherheitsgefühl
  • Die Alarmanlage ist eine Warnanlage, Einbrüche können nicht verhindert werden
  • Bauliche Eigenheiten des Hauses können bei kabellosen Geräten Störungen verursachen
  • Manipulation kabelloser Anlagen durch Fremdsender
  • Die Verlegung und Erweiterung kabelgebundener Anlagen ist aufwändig

Welche Arten von Alarmanlagen gibt es?

Unterteilung nach Systemen: EMA und ÜMA

Alarmanlage ist nicht gleich Alarmanlage. Grundsätzlich können die Alarmanlagen in zwei verschiedene Systeme unterteilt werden. Die Einbruchmeldeanlage, kurz EMA, dient dazu, Einbrüche selbstständig zu erkennen und zu melden. Bei der Überfallmeldeanlage, kurz ÜMA, muss die überfallene Person den Alarm manuell auslösen. Alarmanlagen werden zudem nach den drei Funktionsprinzipien unterteilt.

Die Gleichstromanlage

Bei der Gleichstromanlage sind die einzelnen Komponenten mittels Kabel verbunden, durch das Gleichstrom fließt. In der Zentrale der Alarmanlage wird stetig die Spannung der Anlage gemessen. Steigt oder sinkt die Spannung über oder unter einen festgelegten Wert, signalisiert die Zentrale entweder eine Störung der Anlage, eine Manipulation oder einen Einbruch und aktiviert den Alarm.

Anlage mit Bus-Technik

Bei der Alarmanlage, die nach dem Prinzip der Bus-Technik arbeitet, werden die Komponenten mittels Adernpaare verbunden. Ein Adernpaar stellt die Leitung dar, über welche die Daten übermittelt werden und das andere Adernpaar die Versorgung der Komponenten mit Strom sicherstellt. Die Steuerung der Anlage erfolgt in der Regel über einen PC. Jeder Melder verfügt über einen eigene Bus-Adresse. Das Zentrum der Alarmanlage ermittelt in regelmäßigen zeitlichen Abständen die Daten der Melder. Bei einigen Bus-Systemen werden die Daten sowie der Strom über zwei Drähte übermittelt. Bei diesen können zahlreiche Melder in das System integriert werden.

2.4 Anlagen mit Funktechnik

Anlagen, die nach dem Prinzip der Funktechnik arbeiten, können mit den Bus-Systemen verglichen werden. Allerdings werden bei diesen Alarmanlagen die Kabel eben – wie der Name der Anlagen bereits sagt – durch Funk ersetzt. 2.5 Diese Anlagen, die VdS-konform sind, arbeiten in einem Bereich von 433 MHz oder 833 MHz. Die einzelnen Melder werden über eine Batterie betrieben, die einmal im Jahr erneuert werden muss, um einen ordnungsgemäßen Betrieb zu gewährleisten.

2.5 Hybride Anlagen

Darüber hinaus sind auch hybride Anlagen erhältlich, deren Komponenten entweder mit Kabel oder Funk verbunden sind. Auf diese Weise werden die Vorteile der Anlagen kombiniert und die Nachteile weitgehend vermieden.

Die Kaufkriterien für Alarmanlagen: Darauf sollte geachtet werden

Die Alarmanlagen haben alle verschiedene Vor- und Nachteile. Diese sollten vor dem Kauf genau abgewogen werden, schließlich soll die Alarmanlage für Sicherheit sorgen. Und das kann nur eine Anlage, die auf alle Anforderungen genau angepasst ist.

Kaufkriterien für Alarmanlagen

Nach welchem Funktionsprinzip arbeitet die Anlage?

Klar, als erstes sollte überlegt werden, nach welchem Funktionsprinzip die Anlage funktionieren soll, die künftig das Haus sichern wird. Die Wahl hängt von verschiedenen Punkten ab. Zunächst sollte in den Geldbeutel geschaut werden. Zwar heißt es „Wer billig kauft, kauft zweimal“, doch man sollte die Alarmanlage nach seinen Finanzen kaufen, sonst gibt es nichts mehr, was es zu schützen gilt. Eine Alarmanlage, die nach dem Funkprinzip arbeitet, ist in der Regel unter dem Strich günstiger, da die Installation der Anlage weniger aufwändig ist. Dafür arbeitet eine Alarmanlage mit Kabeln zuverlässiger, da es bei Funkanlagen Störfaktoren gibt, wie etwa dicke Wände oder stark verwinkelte Räume.

Die Reichweite des Funks

Wer sich für eine Funk-Anlage interessiert, sollte sich natürlich mit der maximalen Reichweite der Anlage vertraut machen. Liegen die sensiblen und zu überwachenden Stellen so weit auseinander, dass sie in den Grenzbereich der Reichweite kommen, wird die Anlage anfällig für Störungen. Dies gilt auch für den Frequenzbereich, in welchem die Anlage arbeitet.

Der Frequenzbereich

Es sollte darauf geachtet werden, dass die Alarmanlage in einem höheren Frequenzbereich arbeitet, vor allem, wenn es sich dabei dem zu schützenden Gebäude um ein sogenanntes Smart Home handelt. Arbeitet eine Alarmanlage im unteren Frequenzbereich von 433 MHz, kann es zu Störungen im Betrieb kommen, da zahlreiche Haushaltsgeräte in einem solchen Gebäude auf dieser Frequenz senden. Zudem sollte eine Anlage gewählt werden, die nach dem DECT-Standard arbeitet.

Der Einsatzbereich

Vor dem Kauf der Alarmanlage sollte auch der Einsatzbereich genau überlegt werden. Denn viele Komponenten von Alarmanlagen sind für den Einsatz im Inneren von Gebäuden gedacht, vor allem die Zentrale der Anlage. Für den Einsatz im Außenbereich sollte die Alarmanlage extra dafür ausgelegt sein. Einige Komponenten wie LEDs und Sirenen sind in der Regel allerdings robust genug, um sie außerhalb des zu sichernden Gebäudes einzusetzen.

Welche Komponenten beinhaltet die Anlage?

Natürlich sollte auch darauf geachtet werden, mit welchen Komponenten und Warnmeldern die Anlage angeboten wird. Bewegungsmelder sowie Kontakte für Fenster und Türen sind Standard. Um das Gebäude umfassend abzusichern, sollte die Anzahl der Kontakte ausreichend sein, um alle möglichen Zugänge mit den Kontakten ausstatten zu können.

Im Umfang sollte weiter eine Fernbedienung und/oder ein Keypad vorhanden sein, um die Anlage zu steuern. Zahlreiche Alarmanlagen können heute zudem mit einer App über das Smartphone gesteuert werden. Sehr hochwertige aber auch kostspielige Anlagen sind zudem an Sicherheitselemente wie Stahltüren und Gitter gekoppelt. Einige Anlagen verfügen zudem über Kameras. Bei diesen Anlagen müssen allerdings die rechtlichen Vorschriften beachtet werden.

Praktische Tipps zur Auswahl und Installation einer Alarmanlage in den eigenen vier Wänden liefert das folgende Video.

Welche Warnmelder und Endgeräte werden angeboten?

Nichtautomatische Melder

Zahlreiche Alarmanlagen sind mit nichtautomatischen Meldern ausgestattet, denen eine mechanische Funktionsweise zugrunde liegt. Bei diesen Meldern handelt es sich um Schließblechkontakte, Zugdrähte, Druckteppiche, Geldscheinkontakte, Überfallmelder und Überfalltretleisten. Diese Melder sind zumeist in Gewerbeimmobilien zu finden.

Automatische Melder

Moderne Alarmanlagen sind mit einer Vielzahl an automatischen Meldern ausgestattet. Die bekanntesten sind die Bewegungsmelder, Lichtschranken und Magnetkontakte für Türen und Fenster. Weniger bekannt, jedoch sehr effektiv sind Alarmgläser, Alarmtapeten, Körperschallmelder, kapazitative Melder für Tresore und Glasbruchmelder. Die Melder sind entweder für den Einsatz im Inneren von Gebäuden oder außerhalbgedacht.

Signalgeber und Wählgeräte

Schaltet eine Anlage den Alarm ein, können verschiedene Signalgeber aktiviert werden. Standard ist der akustische Signalgeber, der sehr durchdringend ist. Zahlreiche Anlagen schalten zudem einen optischen Signalgeber zu. Diese Signalgeber sollen nicht nur das Umfeld über den Vorfall aktivieren, sondern auch den oder die überraschten Einbrecher erschrecken und ihnen weitgehend die Orientierung nehmen.

Es gibt allerdings auch Anlagen, die einen stillen Alarm auslösen. Oftmals verfügen die Alarmanlagen zudem über integrierte Wählgeräte, mit denen sie die Polizei alarmieren, wenn der Alarm anspringt. Dies geschieht entweder über eine Standleitung, das Telefonnetz oder das GSM-Netz. Einige Geräte übermitteln zusätzlich aufgenommene Sprachmitteilungen und digitale Informationen.

Fotokameras und Videospeicher

Zahlreiche herkömmliche Alarmanlagen verwenden zudem Fotokameras, die einen zuvor bestimmten Bereich abbilden, wenn der jeweilige Bewegungsmelder ein Signal gibt. Diese Kameras wurden weitgehend von Videokameras abgelöst. Beide Kameras erleichtern die Aufklärung der Tat und die Identifizierung der Täter.

Die wichtigsten Fragen rund um die Alarmanlagen

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