Fitnessarmband Test (01/2017)

Die 6 beliebtesten Fitnessarmbänder im Vergleich

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Preis
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Testergebnis1,0sehr gut1,3sehr gut2,0gut2,0gut2,3gut3,0befriedigend
Kundenbewertung
841 Bewertungen
0 Bewertungen
313 Bewertungen
103 Bewertungen
162 Bewertungen
513 Bewertungen
Kompatibilität
DisplayOLED-DisplayLCD-DisplayLCD-DisplayE-Ink-DisplayLED-Punktmatrix5 einzelne LEDs
Akkulaufzeit7 Tage5 Tage365 Tage3 Tage8 Tage5 Tage
Pulsmessung
Wasserdicht
bis 50 m

bis 50 m

bis 1,5 m

bis 20 m
Schlafüberwachung
Fazit
  • Zeigt Benachrichtigungen des Smartphones an
  • Hochwertiges Display
  • Integrierte Pulsmessung
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Integrierte Pulsmessung
  • Nicht wasserdicht
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Gut lesbares Display
  • Schritterfassung teilweise etwas ungenau
  • Display bei allen Lichtverhältnissen sehr gut lesbar
  • Eingeschränkte Kompatibilität
  • Vibrationsalarm zum Wecken und bei Inaktivität
  • Armband muss individuell gekürzt werden
  • Vibrationsalarm zum Wecken
  • Armband wechselbar
  • Nicht wasserdicht
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1,0sehr gut
  • Zeigt Benachrichtigungen des Smartphones an
  • Hochwertiges Display
  • Integrierte Pulsmessung
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EUR 149,99
1,3sehr gut
  • Hochwertige Verarbeitung
  • Integrierte Pulsmessung
  • Nicht wasserdicht
EUR 109,00
2,0gut
  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Gut lesbares Display
  • Schritterfassung teilweise etwas ungenau
EUR 125,00
2,0gut
  • Display bei allen Lichtverhältnissen sehr gut lesbar
  • Eingeschränkte Kompatibilität
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2,3gut
  • Vibrationsalarm zum Wecken und bei Inaktivität
  • Armband muss individuell gekürzt werden
EUR 99,99
3,0befriedigend
  • Vibrationsalarm zum Wecken
  • Armband wechselbar
  • Nicht wasserdicht

Das Training auf eine neue Stufe heben: Fitnessarmbänder im Test

Der Fitnesstrend ist ungebrochen, die Menschen setzen alles daran, ihr junges Aussehen und ihre Gesundheit zu erhalten und damit ihr Leben um einige Jahre zu verlängern. In den vergangenen Jahren wurden zahlreiche neue Sportarten erfunden und Fitnessgeräte entwickelt. Die Menschen haben daher zahlreiche verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, ihren Körper zu stählen. Allerdings schöpfen die meisten Menschen ihr Potential nicht aus oder sie übertreiben es mit dem Training, gerade weil sie zu Anfang kaum Kenntnisse über die Trainingsprinzipien der jeweiligen Sportart haben und auch noch kein Gefühl für ihren Körper und dessen Reaktionen haben. Mit einem Fitnessarmband haben die Sportler das ideale Werkzeug, um ihr Training perfekt zu gestalten, da es die Reaktionen des Körpers misst und genau anzeigt, wodurch das Training genau abgestimmt werden kann.

Was sind Fitnessarmbänder und wie funktionieren sie?

Wissenschaftliche Prinzipien zur Optimierung der persönlichen Leistungsfähigkeit haben längst auch im Hobbysport Einzug gehalten. Schließlich will niemand seine Zeit im Fitnessstudio oder auf der Laufstrecke ohne positive Resultate vergeuden. Und schließlich motiviert es noch zusätzlich, nach einiger Zeit die Leistungskurve zu beobachten, die stetig nach oben zeigt. Ursprünglich hat man damit begonnen, die erfassten Daten zur Leistung handschriftlich in Tabellen und Listen zu notieren und auf diese Weise eine Leistungskurve zu errechnen. Dieses Prinzip wird auch heute noch verfolgt. Allerdings muss niemand mehr Stift und Papier in die Hand nehmen, um seine Leistungsdaten festzuhalten. Das Fitnessarmband beziehungsweise der Activity Tracker sammelt die Daten ganz von allein in digitaler Form und wandelt diese auch gleich in eine graphische Leistungskurve um. Doch Fitnessarmband ist nicht gleich Fitnessarmband. Sie unterscheiden sich in ihren Eigenschaften. Jedes Fitnessarmband ist somit für andere Sportarten besonders geeignet.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Mit Fitnessarmbändern wird ein ganz neues Gefühl beim Training erlebt
  • Mit Fitnessarmbändern kann das Training noch effektiver gestaltet werden
  • Fitnessarmbänder messen alle Funktionen des Körpers beim Sport

Die Vorläufer der Fitnesscomputer waren noch recht umfangreich. Seit den 1980er Jahren gibt es tragbare Messer für die Herzfrequenz, Computer für Radsportler waren seit den 1990er Jahren in der Größe einer Armbanduhr erhältlich. Diese ermittelten einfache Daten wie Geschwindigkeit und die gefahrene Strecke. Miniaturisierte drahtlose Geräte sind seit den 2000er Jahren für Verbraucher erhältlich. Diese Geräte ermittelten nicht nur die einfachen Daten wie ihre Vorgänger, sondern beinhalteten auch programmierte Trainingspläne. Die heutigen Fitnessarmbänder werden beim Training oder auch dauerhaft am Körper getragen. Mittels Sensoren werden die Funktionen des Körpers aufgezeichnet, Mikroprozessoren werten die gesammelten Daten aus. Die ermittelten Daten können nicht nur an Computer oder Smartphones weitergeleitet werden, wo spezielle Apps die Daten auswerten, sondern auch automatisch an Social-Media-Präsenzen, um die Erfolge mit den Mitmenschen zu teilen. Dies bringt allerdings auch einige rechtliche Fragen mit sich.

Vorteile von Fitnessarmbändern Nachteile von Fitnessarmbändern
  • Sie zeichnen selbstständig Daten zur Leistung auf
  • Sie sind klein und bequem zu tragen
  • Sie bieten zahlreiche Funktionen zur Messung der Daten
  • Sie können den ganzen Tag getragen werden
  • Auch für Hobbysportler und ältere Menschen geeignet
  • Sehr hohe Akkuleistung
  • Die Anschaffung eines Fitnessarmbands wird von den Krankenkassen gefördert
  • Sensoren sind nur selten stoßfest
  • Die Sensoren messen oftmals ungenau
  • Die Apps sind oftmals verbesserungswürdig
  • Bei den Fitnessarmbändern können rechtliche Fragen zum Datenschutz auftreten

Welche Arten von Fitnessarmbändern gibt es?

Es gibt keine klaren Abgrenzungen zwischen den Fitnessarmbändern, so dass nicht unbedingt von verschiedenen Arten gesprochen werden kann. Dennoch können die einzelnen Fitnessarmbänder hinsichtlich ihrer Eigenschaften klassifiziert werden. Aufgrund dieser unterschiedlichen Eigenschaften sind die Fitnessarmbänder für verschiedene Sportarten geeignet. Grob können die Fitnessarmbänder in folgende Gruppen unterteilt werden.

Fitnessarmbänder im Vergleich
Fitnessarmbänder eignen sich für zahlreiche Sportarten

Fitnessarmbänder für Läufer

Die ersten Fitnessarmbänder waren für Sportler gedacht, die vorrangig Cardio betrieben. Zu Standardausstattung der Fitnessarmbänder gehören daher seit jeher Schrittzähler, Distanzmesser, die Anzahl der einzelnen Laufeinheiten sowie die bei einer Trainingseinheit verbrauchten Kalorien. Für Treppenläufer verfügen einige Armbänder über eine Messfunktion für die gelaufenen Etagen. Eine Messung der Beschleunigung komplettiert die Funktionen der Armbänder für Läufer. Fitnessarmbänder mit diesen Basisfunktionen für Läufer zählen zu den günstigsten Geräten.

Fitnessarmbänder für Radsportler

Fitnessarmbänder für Radsportler verfügen ebenfalls über eine Funktion zur Messung der Distanz. Dies geschieht, indem das Fitnessarmband beständig Bestimmungen des Standorts per GPS vornimmt. Zudem misst das Armband die Körperfunktionen wie den Puls und die Atmung. Anders als zumeist angenommen ist die Funktion der Beschleunigung für Radfahrer allerdings unnötig.

Fitnessarmbänder für Schwimmer und Taucher

Auch die Fitnessarmbänder für Schwimmer und Taucher bieten die Grundfunktionen der klassischen Armbänder an. Allerdings haben die Armbänder für Schwimmer und Taucher eine wichtige Funktion, die sie von den anderen Fitnessarmbändern klar unterscheidet. Sie sind nicht nur resistent gegen Spritzwasser, sondern natürlich auch wasserdicht bis zu mehreren Dutzend Metern, damit die Messung der Körperfunktionen auch unter Wasser vorgenommen werden kann und das Fitnessarmband nicht zerstört wird. Funktionen wie spezielle Musik-Apps benötigen Sportler unter Wasser allerdings kaum.

Fitnessarmbänder für Kraftsportler und Bodybuilder

Wasserdicht müssen Fitnessarmbänder für Kraftsportler und Bodybuilder nicht unbedingt sein, außer sie sollen danach mit unter die Dusche genommen werden. Allerdings ist für diese Klientel besonders ein integrierter Kalorienzähler wichtig, denn den Experten zufolge ist für ein effektives Krafttraining das Training an sich nur ein Teil des Erfolges. Fast noch wichtiger ist die richtige Ernährung, um die Muskeln wachsen zu lassen. Doch auch die Messungen der Körperfunktionen ist grundlegend wichtig, um den Trainingserfolg zu messen und nicht irgendwann ins Übertraining zu geraten.

Fitnessarmbänder für Mehrkämpfer

Der Mehrkampf ist eine Sportart im Wettkampfbereich, in der mehrere unterschiedliche Sportarten kombiniert werden. Die Fitnessarmbänder für Mehrkämpfer müssen daher je nach der Art und Anzahl der kombinierten Sportarten wahre Multifunktionstalente sein, die alle Bereiche zuverlässig abdecken. Unter anderem auch die Funktion zur Überwachung des Schlafes. Diese Funktion sollte allerdings bei allen Fitnessarmbändern vorhanden sein, denn ausreichend Schlaf ist ebenso wichtig für Sportler für das Training, denn im Schlaf regeneriert der Körper und verhindert ein schädliches Übertraining.

Die Kaufkriterien für Fitnessarmbänder: Darauf sollte geachtet werden

Wie bereits erwähnt, haben die Fitnessarmbänder unterschiedliche Qualitäten. Daher muss vor dem Kauf eines Fitnessarmbandes genau überlegt werden, welche Anforderungen man an ein Fitnessarmband hat. Dabei gelten unterschiedliche Kriterien. Auf den Preis achten zwar viele Käufer, er sollte allerdings nicht an erster Stelle stehen bei der Auswahl eines Fitnessarmbands. Denn wie es so schön heißt, kauft jeder zwei Mal, der zu billig kauft.

Über was für ein Display verfügt das Fitnessarmband?

Ein Fitnessarmband ist kein Smartphone, niemand möchte Filme damit schauen oder Spiele spielen. Das Armband benötigt daher nicht unbedingt einen zu hochwertigen Bildschirm. Doch auch bei den Fitnessarmbändern hat der Käufer die Qual der Wahl. Ein einfaches E-Ink-Display genügt in der Regel. Wer dennoch Wert auf einen hochwertigen Bildschirm legt, kann zu Geräten greifen, die über ein gewölbtes LCD- oder OLED-Bildschirm verfügen.

Die Datenverbindungen und Kompatibilität

Die Fitnessarmbänder senden die erhobenen Daten per App an Smartphones und Computer, wo die Daten ausgewertet werden. Allerdings funktionieren die Smartphones und Computer über verschiedene Betriebssysteme, mit denen die Apps und Fitnessarmbänder kompatibel sein müssen. Die gängigsten Betriebssysteme sind iOS von Apple und Android von Microsoft, mit einem von den Betriebssystemen sind die Fitnessarmbänder alle kompatibel. Wer mehrere Smartphones und Computer mit verschiedenen Betriebssystemen sein Eigen nennt oder bei einer Neuanschaffung das Betriebssystem wechseln möchte, sollte ein Fitnessarmband kaufen, das mit beiden Betriebssystemen kompatibel ist, auch wenn sie ein wenig mehr kosten.

Die Größe des Armbands

Bei der Konstruktion der Fitnessarmbänder haben die Hersteller im Vergleich zu den großen Geräten der Anfangszeit enorme Fortschritte gemacht. Die heutigen Geräte sind viel kleiner als zuvor. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede. Als Sportler sollte ein Fitnessarmband gewählt werden, dessen Größe beim Training die Bewegungen nicht behindert, also möglichst klein, handlich und vor allem leicht ist.

Welche Daten werden gemessen?

Vor dem Kauf eines geeigneten Fitnessarmbandes sollten sich die angehenden Nutzer auch die Frage stellen, welche Daten von den Geräten gemessen werden und welche Funktionen wirklich benötigt werden. Natürlich kann sich jeder Sportler ein High-End-Gerät kaufen, das alle möglichen Funktionen bereitstellt. Doch einmal ehrlich, wozu braucht ein Radsportler ein Fitnessarmband, das wasserdicht ist. Und welcher Bodybuilder benötigt erhobene Daten, die anzeigen, welche Distanz vom Powerrack zur Hantelbank zurückgelegt wurde? Wer genau weiß, welche Funktionen und Daten benötigt werden, kann sich das Fitnessarmband kaufen, das direkt auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist und keine für ihn unnützen Daten erhebt und Funktionen bereitstellt. Dabei kann bares Geld gespart werden, da ein Armband mit abgespeckten Funktionen günstiger sind als Geräte, die alle möglichen Funktionen anbieten.

Wie robust ist das Fitnessarmband und wie lang hält der Akku?

Bei einigen Sportarten kann es manchmal heiß hergehen. Beim Radfahren kann man etwa stürzen, ebenso beim Laufen. Im Fitnessstudio kann es vorkommen, dass ein Gewicht nicht dort landet, wo es hin soll. Mehr als ein MP3-Player oder Mobiltelefon wurde dadurch zerstört. Ein Fitnessarmband, das speziell im Hinblick auf die Anforderungen beim Sport hin hergestellt wurde, sollte daher robust genug sein, diese auszuhalten. Auch die Frage nach der Akkuleistung stellt sich, vor allem, wenn etwa ein Marathon gelaufen werden soll.

Wo ist der Einsatz eines Fitnessarmbands nicht sinnvoll?

Im Alltag

Im Grunde kann das Fitnessarmband überall und jederzeit getragen werden, nicht nur beim Sport. Selbstoptimierer tragen die Fitnessarmbänder sogar 24/7, also den ganzen Tag lang, ohne es abzunehmen, um alle Daten im Überblick zu haben, auch die normalen Bewegungsdaten. Allerdings messen einige Fitnessarmbänder die Bewegungen nicht ganz genau. So registrieren einige Fitnessarmbänder, die sich am Handgelenk befinden, etwa die Bewegung der Hände beim Tippen auf der Tastatur als Leistung, obwohl der restliche Körper in Ruhe ist. Fährt man hingegen locker Fahrrad, wobei der Körper arbeitet, die Hände allerdings locker am Lenkrad liegen, wird die Bewegung als weniger intensiv gewertet als die Arbeit am Bildschirm. Das Fitnessarmband ist also für den Einsatz im Alltag manchmal nicht geeignet.

Bestimmte Sportarten

Die Fitnessarmbänder sind zwar sehr robust, dennoch sind die Sensoren sehr sensibel, immerhin sollen sie doch die Leistung messen. Am Handgelenk getragen, ist das Fitnessarmband nicht geeignet, um bestimmte Sportarten auszuführen. Das beste Beispiel hierfür ist Volleyball. Bei diesem Sport werden die Handgelenke intensiv in das Spiel einbezogen, der Ball mit ihnen gespielt, wodurch mechanische Kräfte auf das Fitnessarmband einwirken. Dadurch können die Sensoren empfindlich gestört und die Daten verfälscht werden. Schlimmstenfalls wird das Fitnessarmband zerstört.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Fitnessarmbänder

Vor dem Kauf eines Fitnessarmbandes tauchen zumeist die gleichen Fragen auf, ganz gleich, für welchen Sport das Gerät genutzt werden soll. In einer FAQ haben wir die gängigsten Fragen auf einen Blick zusammengestellt und beantwortet.