Mähroboter Test (01/2017)

Die 6 beliebtesten Mähroboter im Vergleich

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Preis
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Testergebnis1,3sehr gut1,3sehr gut1,7gut1,7gut2,0gut2,0gut
Kundenbewertung
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Rasenfläche bis700 m²1.000 m²500 m²400 m²400 m²500 m²
Schnittbreite17 cm26 cm17 cm17 cm28 cm20 cm
Schnitthöhe20 - 50 mm20 - 60 mm20 - 50 mm20 - 50 mm15 - 60 mm20 - 80 mm
Maximale Steigung25 %35 %40 %25 %36 %33 %
BatterietypLi-IonLi-IonLi-IonLi-IonNiMHNiMH
Batterielaufzeit60 min50 min60 min60 min55 min200 min
Ladezeit70 min50 min90 min.90 min.90 min.1.200 min.
Lautstärke60 dB75 dB58 dB66 dB68 dB77,2 dB
Gewicht7,5 kg11 kg7 kg7,4 kg17,6 kg17,6 kg
Regensensor
Smartphone-App
Fazit
  • Schlichtes, effektives Mähkonzept
  • Sehr leiser Betrieb
  • Einfache Wartung
  • Hohe Mähleistung
  • Schnelles Mähen mit Logicut-Technik
  • Lange Einarbeitungszeit
  • Einfache Bedienung
  • Gute Mähergebnisse
  • Allwettertauglich
  • Schlichtes, effektives Mähkonzept
  • Sehr leiser Betrieb
  • Einfache Wartung
  • Zuverlässige Mähleistung
  • Leichte Einrichtung
  • Keine "Intelligenz"
  • Hohe Mähleistung
  • Solide Verarbeitung
  • Sehr laut
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1,3sehr gut
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  • Schnelles Mähen mit Logicut-Technik
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  • Einfache Bedienung
  • Gute Mähergebnisse
  • Allwettertauglich
1,7gut
  • Schlichtes, effektives Mähkonzept
  • Sehr leiser Betrieb
  • Einfache Wartung
2,0gut
  • Zuverlässige Mähleistung
  • Leichte Einrichtung
  • Keine "Intelligenz"
2,0gut
  • Hohe Mähleistung
  • Solide Verarbeitung
  • Sehr laut

Gartenarbeit leicht gemacht: Mähroboter im Test

Haus- und Gartenarbeit sind ein fester Bestandteil des Lebens. Schließlich möchte man doch in einem sauberen Haushalt mit einem ordentlichen Garten Leben. Doch für die meisten Menschen sind Haus- und Gartenarbeit nur lästige Übel, die gemacht werden müssen, obwohl sie besseres mit ihrer Zeit anfangen können. Allerdings können sich die wenigsten Menschen einen Putzdienst oder einen Gärtner leisten.

Gut, dass die technische Entwicklung nicht haltmacht. Die moderne Technik nimmt den Menschen heute vieles ab. Roboter, die selbstständig Arbeiten im Haus und im Garten übernehmen, sind schon lange keine Zukunftsmusik aus Science-Fiction-Romanen und –Filmen mehr. Wer beispielsweise einen gepflegten Garten haben möchte, aber nicht die Zeit und Lust hat, regelmäßig den Rasen zu stutzen, kann auf Mähroboter zurückgreifen.

Diese arbeiten autonom und mähen den Rasen, ohne dass theoretisch jemand anwesend sein muss. Allerdings stoßen Mähroboter auch an ihre Grenzen. Im Ratgeber arbeiten wir die wichtigsten Punkte heraus, auf die geachtet werden sollte, wenn ein Mähroboter gekauft wird.

Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Bei Mährobotern handelt es sich um Rasenmäher, die autonom arbeiten
  • Beim Kauf eines Mähroboters sollte vor allem auf die Akkuleistung des Geräts geachtet werden
  • Mähroboter sind nicht für alle Gärten und jedes Gelände geeignet

Was sind Mähroboter und wie funktionieren sie?

Mähroboter sind sehr kompakte und vergleichsweise leichte Geräte. Das Gehäuse der Rasenmäher ist zumeist aus Plastik, die Klingen wie bei herkömmlichen Rasenmähern aus Metall. Allerdings sind die Klingen des Mähroboters als Sichel ausgeformt. Ebenso wie die herkömmlichen Rasenmäher bewegen sie sich auf Rädern fort, wobei der Mähroboter nur zwei Räder hat. Der Mähroboter arbeitet nach einer anderen Funktionsweise als der herkömmliche Rasenmäher, wodurch er sehr ökologisch und umweltfreundlich ist.

Vorteile von Mährobotern Nachteile von Mährobotern
  • Sie arbeiten autonom
  • Das Aufsammeln von Gras ist unnötig
  • Sie sind umweltfreundlich
  • Einfache Reparatur dank Open-Source-Projekten
  • Mähroboter sind leiser als herkömmliche Rasenmäher
  • Der Mähroboter muss nicht nach jedem Einsatz gereinigt werden
  • Täglicher Einsatz ist möglich
  • Ungeeignet für verwinkelte Gärten
  • Mähroboter sind schwächer als herkömmliche Rasenmäher
  • Nicht geeignet für höheres und nasses Gras
  • Vergleichsweise lange Arbeitsdauer für eine gleichmäßige Rasenhöhe notwendig
  • Die Anschaffung ist kostenintensiver als bei einem herkömmlichen Rasenmäher
  • Aufwändige Wartung

Rasenroboter sind sogenannte Mulchmäher. Dies bedeutet, dass die Rasenmäher das Gras mit ihren scharfen Klingen so klein schneiden, dass er als Mulch im Gras liegenbleiben kann. Diese Verfahrensweise erleichtert das Kompostieren des geschnittenen Grases. Der Mähroboter ist kabellos und wird mittels Akku angetrieben. Sinkt die Akkuleistung, kehrt der Mähroboter selbstständig wieder in die Ladestation zurück und begibt sich je nach Programmierung ebenfalls selbstständig an die Arbeit.

Mähroboter im Vergleich
Der Rasenschnitt eines Mähroboters muss nicht separat kompostiert werden.

Mähroboter arbeiten anders als Menschen, die einen Rasen mähen. Üblicherweise mähen Menschen Gras, indem sie möglichst gerade und parallele Bahnen durch das Gelände ziehen. Beim Mähroboter ist dies nicht der Fall. So können durch kleinere Hindernisse und Unebenheiten Abweichungen von der Bahn entstehen, die von dem Roboter nicht ausgeglichen werden um in der geraden Bahn zu bleiben. Das Bild des gemähten Grases kann daher während der Arbeit des Roboters chaotisch wirken. Lediglich an Hängen versucht der Roboter durch Drift gegenzusteuern.

Durch die chaotisch anmutende Fahrt des Roboters werden im Garten Stellen, die schwerer zugänglich sind, erst nach einiger Zeit erreicht. Der Mähroboter benötigt daher mehr Zeit als ein Mensch, um eine gleichmäßige Rasenhöhe im gesamten Garten zu erreichen.

Welche Arten von Mährobotern gibt es?

Grundsätzlich lassen die sich Mähroboter je nach Art ihrer Orientierung in zwei verschiedene Geräte einteilen.

Orientierung per Begrenzungsdraht

Die meisten Mähroboter orientieren sich in der Regel bei ihrer Arbeit an einem Begrenzungsdraht, der in einer Schleife um das zu mähende Areal gelegt wird. Diese Schleife sendet ein Signal an die Sensoren des Roboters, wenn er ihr zu nahe kommt, so dass er rechtzeitig die Richtung wechseln kann.

Es kommt zu keinem physischen Kontakt zwischen Roboter und Schleife, wodurch der Draht nicht gespannt werden muss und auch vergraben werden kann. Die Energie des Drahtes wird ebenfalls über die Ladestation eingespeist. Das folgende Video veranschaulicht das Prozedere.

Hindernisse, die innerhalb der Begrenzung liegen, erkennt der Mähroboter aufgrund der Stoßsensoren oder Ultraschall und kann die Richtung ändern. Allerdings werden nicht alle Hindernisse erkannt. Flasche Gegenstände wie Spielzeug oder Decken werden nicht registriert, so dass sie Schaden nehmen können.

Die Ladestation finden die Mähroboter von selbst, wenn die Energie des Akkus zur Neige geht. Hierfür wechseln sie nicht die Richtung, wenn ihre Sensoren ein Signal vom Begrenzungsdraht erhalten, sondern fahren diesen ab, bis sie die Ladestation erreichen. Einige Mähroboter sind auch mit Suchdrähten ausgestattet, die zur Ladestation hinführen. Diese Suchdrähte sind auch geeignet, das Gerät zu schwer zugänglichen Stellen im Garten zu leiten.

Orientierung mittels Rasensensoren

Wer einen Mähroboter nutzen will, muss allerdings nicht mehr einen Begrenzungsdraht im Garten vergraben. In den vergangenen Jahren wurden Modelle entwickelt, die in der Lage sind, ihre Umgebung mittels kapazitiver Sensoren zu erkennen. Diese Modelle sind allerdings nur für Gärtner geeignet, die eine klare Struktur in ihrem Garten haben.

Der Mähroboter mit kapazitiven Sensoren erkennt nur, dass er auf einer Rasenfläche ist, wenn diese von anderen Bepflanzungen wie etwa Bereichen mit Blumen klar abgegrenzt ist. Sind diese Rabatten in die Rasenfläche integriert, kann der Mähroboter diese nicht erkennen und beschädigt sie.

Die Kaufkriterien für Mähroboter: Darauf sollte geachtet werden

Beim Kauf eines Mähroboters muss einiges beachtet werden. Zwar heißt es, dass man zwei Mal kauft, wenn man billig kauft, doch der Preis ist beim Kauf eines Mähroboters weniger ausschlaggebend. Auch günstige Modelle können durchaus den individuellen Ansprüchen genügen.

Maximale Rasenfläche

Eines der wichtigsten Kriterien beim Kauf eines Mähroboters ist natürlich die maximale Rasenfläche, die das Gerät in der Lage ist zu bearbeiten. Diese kann von 500 m²bis zu 20.000 m² reichen, was natürlich für einen einfachen Garten etwas zu viel des Guten ist. Es ist also ratsam, den Garten vor dem Kauf des Mähroboters zu vermessen und den Kauf des Geräts dahingehend anzupassen. Beim Preis gilt auch hier nicht „Mehr ist gleich mehr“. Die maximal mähbare Rasenfläche ist nicht vom Preis abhängig

Batterielaufzeit und Ladezeit

Ein weiteres wichtiges Kriterium ist selbstverständlich die Leistung des Akkus. Heutige Mähroboter verfügen über leistungsfähige Lithium-Ionen Akkus, die sehr haltbar sind. Allerdings unterscheiden sie sich hinsichtlich der Batterielaufzeit und Ladedauer. Wer möchte, dass das Gerät nicht so oft wieder an die Ladestation muss und länger hält, sollte genau auf die Leistungsdaten achten.

Schnitthöhe und –breite

Noch wichtiger als die Akkuleistung sind für viele Gärtner die Schnitthöhe des Gerätes und die maximale Schnittbreite der Klingen. Schließlich soll der Garten sauber gemäht werden. Die Schnittbreite ist bei den Mährobotern nicht veränderbar, da sie über starre Klingen verfügen. Bei größeren Flächen empfiehlt sich natürlich ein Garten mit einer größeren Schnittbreite. Die Schnitthöhe allerdings kann bei den Mährobotern in der Regel geändert werden und variiert zwischen 15 und 80 cm. Sie kann also den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.

Maximale Steigung

Mähroboter haben einen programmierten Ausschaltmechanismus, der wirksam wird, wenn eine bestimmte Steigung erreicht wird. Jeder Roboter schaltet bei einer anderen Steigung ab. Befindet sich der Garten in einem hügeligen Gelände, sollte darauf geachtet werden, dass der Mähroboter eine höhere Steigungstoleranz hat, damit er nicht ständig abschaltet.

Lautstärke

Die Lautstärke ist ein wichtiger Punkt, nicht nur für die eigenen Nerven, wenn man beim Mähen zugegen ist, sondern auch für die Nachbarn. Zwar ist ein Mähroboter deutlich leiser als ein herkömmlicher Rasenmäher, doch er wird öfter eingesetzt. Und auch ein leises Hintergrundgeräusch kann auf Dauer stören, wenn es länger anhält. Also lieber einen leiseren Mähroboter kaufen, wenn der Garten in einer Siedlung liegt und man selbst beim Mähen öfter zugegen ist.

Regensensor

Der Mähroboter sollte hauptsächlich auf trockenem Gras eingesetzt werden, da der Rasenschnitt zum Klumpen neigt, wenn er nass ist. Allerdings ist der große Vorteil beim Mähroboter, dass man nicht zugegen sein muss, während er arbeitet. Ein Regenschauer kann allerdings immer eintreten. Daher ist es wichtig, dass der Mähroboter über einen Regensensor verfügt, der ihn stoppt, wenn ein Schauer einsetzt oder das Gras nass ist, damit er nicht beschädigt wird.

Wo ist der Einsatz eines Mähroboters nicht sinnvoll?

Der Mähroboter ist nicht für alle Flächen und Gärten geeignet. Zwar können die Roboter sehr große Flächen selbstständig mähen, je nach Modell sogar Flächen von bis zu 20.000m², doch dabei muss es sich um weitgehend zusammenhängende Flächen handeln, die nicht verwinkelt sind. Denn wie bereits erwähnt, muss das zu mähende Gebiet mit einer Schleife aus Draht umgeben werden, an der sich der Roboter orientieren kann. Diese Schleife kann bei verwinkelten Gärten mit vielen Engstellen nicht um die gesamte Fläche gezogen werden, zumal die Installation der Schleife sehr umständlich sein kann. Mähroboter die sich über kapazitive Sensoren orientieren, können nur in Gärten eingesetzt werden, in denen die Rasenflächen und weitere Flächen wie etwa eine Blumenrabatte klar voneinander abgegrenzt sind.

Der Mähroboter überwindet zwar Hindernisse, die um bis zu 15 cm höher sind als die zu mähende Fläche. Objekte wie Spielzeug, Kissen, Decken oder auch Tannenzapfen sollten dennoch nicht im Garten liegen, wenn der Mähroboter seine Arbeit aufnimmt.

Die Mähroboter sind auch ungeeignet für Flächen, die hohe Steigungswinkel aufweisen, da die Sensoren den Motor abstellen, wenn sie diese zu hohen Neigungswinkel erfassen. Steigungswinkel von bis zu 45° können moderne Mähroboter durchaus bewältigen, allerdings sind sie bei Steigungen in diesem Grad nicht mehr in der Lage, umzudrehen. Für das Mähen höheren Grases sind die Mähroboter aufgrund ihrer vergleichsweise schwachen Leistung ebenfalls nicht geeignet. Wenn das Gras nass ist, sollte der Mähroboter ebenfalls nicht eingesetzt werden, da nasser Grasschnitt neigt dazu, zu verklumpen.

Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Mähroboter

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